Die Volksbank Mittweida bekleckert sich dieser Tag offensichtlich nicht mit Ruhm.
Wer schonmal das Vergnügen hatte, die schöne Stadt Chemnitz mit dem Zug zu bereisen und durch die unfassbar hässliche Bahnhofshalle nach draußen zu flüchten, der bekommt dort einen wunderhübschen Bahnhofsvorplatz zu Gesicht.
Ein Blick nach Rechts trübt allerdings dann das Bild, ein vollkommen verrottetes, einsturzgefährdetes einstürzendes Haus, das “Hotel Carola”.

Symbolbild, Quelle: pixelquelle.de
Der Volksbank Mittweida. Seit 2004. Und seitdem ist dort offenbar nichts passiert.
Nachdem Teile des Daches auf die Straße gestürzt waren, kümmert sich jetzt die Stadt Chemnitz erstmal selbst drum.
Update: Offenbar wollte die schöne Villa niemand kaufen. 600.000 € wollten die Mittweidaer Genossen für die Gebäude haben, wie der Google-Chache verrät. Mittlerweile ist das Verkaufsangebot beim Immobilienscout wieder verschwunden.
Update2: So kann man Probleme auch lösen. Wie die MoPo schreibt, will die Bank das Gebäude jetzt kurzerhand abreisen.

Na bloss gut, dass es nicht auch noch die Villa Schmidt getroffen hat, zumindet wenn man den Medienberichten glauben darf. Auch wenn es um das Hotel recht schade ist, so ist die Villa doch der weit interessantere Gebäudeteil, den es auf jeden Fall zu erhalten gilt.
Schaut man sich das Hickhack um den Erwerb der Immobilie an, dann ist die Volksbank wirklich nicht zu beneiden. Hat mich schon damals gewundert, dass die das Gebäude ersteigert haben. Wahrscheinlich hat die Gier da ein klein “wenig” mitgespielt und die Damen und Herren haben sich gründlich verzpockt…