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	<description>Neues aus der Landeshauptstadt</description>
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		<title>Der perfekte WM-Song</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 00:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[

Waka Waka, Schlandrut, Wavin&#8217; Flag, Gimme Hope Joachim&#8230; die Liste der Songs zur WM 2010 ist zum Auftakt des Turniers in S&#252;dafrika inzwischen lang. Erstaunlich dabei: Die kommerziellen &#8211; generalstabsm&#228;&#223;ig auf den Markt geworfenen &#8211; WM-Songs der Musikindustrie und der FIFA von Shakira und K&#8217;naan sind bei der Netzgemeinde genauso popul&#228;r, wie vermeintliche Underdogs.

Vier WM-Songs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.andi-szabo.de%2Fblog%2F2010%2F06%2Fder-perfekte-wm-song%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.andi-szabo.de%2Fblog%2F2010%2F06%2Fder-perfekte-wm-song%2F" height="61" width="51" alt=" in Der perfekte WM-Song" /></a></div><p>Waka Waka, Schlandrut, Wavin&#8217; Flag, Gimme Hope Joachim&#8230; die Liste der Songs zur WM 2010 ist zum Auftakt des Turniers in S&#252;dafrika inzwischen lang. Erstaunlich dabei: Die kommerziellen &#8211; generalstabsm&#228;&#223;ig auf den Markt geworfenen &#8211; WM-Songs der Musikindustrie und der FIFA von Shakira und K&#8217;naan sind bei der Netzgemeinde genauso popul&#228;r, wie vermeintliche Underdogs.</p>
<p><span id="more-561"></span></p>
<p>Vier WM-Songs im Vergleich:<br />
<strong><br />
Der offizielle WM-Song: Shakira &#8211; Waka Waka</strong></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=2ZWz_s-uGZs' >Shakira &#8211; Waka Waka auf YouTube</a></p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2ZWz_s-uGZs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2ZWz_s-uGZs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Die internationale Version des Videos im <a href="http://www.youtube.com/user/shakiraSME#p/a/f/1/Bk8k-Fv1ZiQ">offiziellen Shakira-Youtube-Kanal</a> kommt auf knapp 5 Millionen Klicks, das in Deutschland Verf&#252;gbare Video hat bisher knapp <strong>360.000 Klicks</strong> erreicht. Ein f&#252;r den Massengeschmack perfekt produzierter Song, der uns die n&#228;chsten Wochen in TV-Zusammenschnitten und im Radio intensiv begleiten wird. Erstaunlich: die Bildqualit&#228;t des in Deutschland verf&#252;gbaren Videos ist katastrophal.<br />
<strong><br />
Der Song zur Coca-Cola Kampagne: K&#8217;naan &#8211; Wavin&#8217; Flag</strong></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=pO1EmsKB_fI' >K&#8217;naan &#8211; Wavin&#8217;Flag  auf YouTube</a></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pO1EmsKB_fI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pO1EmsKB_fI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Coca-Cola liefert mit Wavin&#8217; Flag von <a href="http://knaanmusic.ning.com/">K&#8217;naan</a> die zweite absolute Mainstream-WM-Hymne. Die f&#252;r Deutschland bereitgestellte Version kommt dabei zum WM-Start auf knapp <strong>700.000 Klicks</strong>, es finden sich aber auch andere Versionen mit weit &#252;ber 4 Millionen Klicks. Die Nutzer <a href="http://www.youtube.com/user/coke">werden von dem Getr&#228;nkehersteller aufgefordert, eigene Jubelvideos hochzuladen</a>. Die Web 2.0 Marketingmaschine l&#228;uft bei Coca-Cola zur WM 2010 also auf Hochtouren. Der Song dazu hat l&#228;ngst Hitstatus erreicht. Der Konzern schafft es immer wieder emotional beladene Themen, Ereignisse und Musiktitel mit seiner Marke in Verbindung zu bringen.</p>
<p><strong>Die Underdogs aus dem Netz</strong></p>
<p>Die Underdog-Songs aus dem Netz zeigen: Humor ist trumph und beschert Klicks; Twitter und Facebook sorgen f&#252;r eine explosionsartige Verbreitung.</p>
<p><strong>Der etwas andere WM-Song: Basta &#8211; Gimme Hope Joachim</strong></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=YMAvAQ3FhgQ' >Basta &#8211; Gimme Hope Joachim auf YouTube</a></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YMAvAQ3FhgQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YMAvAQ3FhgQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Basta liefert mit Gimme Hope Joachim einen humorvollen WM-Titel ab, der es aber kaum in die Radiorotationen schaffen wird. Damit bleibt der Song wohl der Netzgemeinde und A-Capella-Fans vorbehalten. Beeindruckend ist dennoch die Resonanz bei Youtube. Seit dem 1. Mai kam der Song auf &#252;ber <strong>670.000 Klicks</strong>.  A-Capella-Pop hat in Deutschland zwar nur eine relativ kleine, aber umso eingefleischtere Fangemeinde. Ob <a href="http://www.wiseguys.de/">wise guys</a>, <a href="http://www.viva-voce.de/">Viva Voce</a> (auch mit eigenem WM-Song) oder eben <a href="http://www.basta-online.de/">Basta</a>. Der Pop ohne Instrumente hat seine Nische im deutschen Musikmarkt gefunden!</p>
<p><strong>EMI und die b&#246;sen Buben: Uwu Lena  &#8211; Schland o Schland (Schlandrut)</strong></p>
<p><a href='http://www.youtube.com/watch?v=hhS9mZHbreA' >Uwu Lena &#8211; Schland o Schland wegen rechtlicher Probleme bei Youtube gel&#246;scht</a></p>
<div id="attachment_581" class="wp-caption alignnone" style="width: 659px"><a href="http://www.andi-szabo.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Schlandrut.jpg"><img src="http://www.andi-szabo.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Schlandrut.jpg" alt="Schlandrut in Der perfekte WM-Song" width="649" height="361" class="size-full wp-image-581" /></a><p class="wp-caption-text">(Screenshot: YouTube) Uwu Lena Video wegen rechtlier Probleme gel&#246;scht</p></div>
<p>Die Persiflage auf Lenas &#8220;Satelitte&#8221; wird im Web 2.0 zum absoluten Durchstarter &#8211; bis die L&#246;schkeule folgte. Laut <a href="http://www.rhein-zeitung.de/magazin_artikel,-Schland-Schlamassel-Lena-Cover-fordert-Musikindustrie-heraus-_arid,97820.html">Rhein Zeitung</a> ist das Video zwei Tage vor dem WM-Start von Studenten in einem Park in M&#252;nster gedreht worden. Zun&#228;chst kommt der Titel auf wenige hundert Klicks, dann folgt ein H&#246;henflug bei Twitter und Facebook, am Freitagmittag zum Beginn der WM haben <strong>40.000 Leute</strong> den Song angeklickt &#8211; bis er bei Youtube gel&#246;scht wird. Rechtliche Probleme <a href="http://www.schlandrut.de/">geben die Macher auf ihrer Homepage als Grund an</a>. Man sei aber mit den Rechteinhabern im Gespr&#228;ch und will am Montag Neuigkeiten verk&#252;nden. M&#246;glicherweise nimmt sich ja TV Total den M&#252;nsteraner Studenten an. Es w&#228;re gut vorstellbar, dass Stefan Raab das Hitpotential von Schlandrut erkennt und die Nummer zur Chefsache macht.</p>
<p><strong>Fazit: Web 2.0 &#038; Youtube schaffen Anti-Mainstream-Hits</strong></p>
<p>Was die Popularit&#228;t im Deutschen Netz angeht, brauchen sich &#8220;Quatsch-Songs&#8221; wie &#8220;Schland o Schland&#8221; nicht hinter den offiziellen WM Songs von Shakira und Co. verstecken. Ganz im Gegenteil: in Sozialen Netzwerken werden diese Titel explosionsartig verbreitet. Durch rechtliche Schritte werden entsprechende Effekte sogar noch verst&#228;rkt. Zudem erreichen auch Nischenprodukte wie der humorvolle A-Capella Song von Basta ein breites Publikum im Netz. Damit werden die Underdog-WM-Songs zu den Mainstream-Hits im Netz und h&#228;ngen Shakira teils sogar ab. Die klassischen Radiorotationen und TV-Trailer werden dagegen weiterhin ausschlie&#223;ich von den kommerziellen Titeln bestimmt &#8211; noch!</p>
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		<title>Spiegel TV und der vergessene Zeitzeuge</title>
		<link>http://www.andi-szabo.de/blog/2010/02/spiegel-tv-und-der-vergessene-zeitzeuge/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 23:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Zur medialen Auswertung des 13. Februars in Dresden ist eigentlich schon fast alles gesagt. Fast! Bis ich mir den Spiegel TV Beitrag zur Blockade der Neonazi-Demo angesehen habe.

Ab 0:59 befragt der Reporter einen scheinbar unbeteiligten Jogger und Zeitzeugen:
[...] Ins Vergessen geraten dabei inzwischen schon ziemlich genervte Zeitzeugen:
Reporter: &#8220;Tschuldigung darf man mal fragen, was machen Sie [...]]]></description>
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<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.andi-szabo.de%2Fblog%2F2010%2F02%2Fspiegel-tv-und-der-vergessene-zeitzeuge%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.andi-szabo.de%2Fblog%2F2010%2F02%2Fspiegel-tv-und-der-vergessene-zeitzeuge%2F" height="61" width="51" alt=" in Spiegel TV und der vergessene Zeitzeuge" /></a></div><p>Zur medialen Auswertung des 13. Februars in Dresden ist eigentlich schon fast alles gesagt. <strong>Fast!</strong> Bis ich mir den <a href="http://www.spiegel.de/video/video-1046219.html">Spiegel TV Beitrag</a> zur Blockade der Neonazi-Demo angesehen habe.</p>
<p><span id="more-489"></span></p>
<p>Ab 0:59 befragt der Reporter einen scheinbar unbeteiligten Jogger und Zeitzeugen:</p>
<blockquote><p>[...] Ins Vergessen geraten dabei inzwischen schon ziemlich genervte Zeitzeugen:<br />
Reporter: &#8220;Tschuldigung darf man mal fragen, was machen Sie denn?&#8221;<br />
Jogger: &#8220;Ich lauf zum Heidefriedhof&#8221; (Anm.: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heidefriedhof_%28Dresden%29">Ort der Kranzniederlegung f&#252;r die Opfer der Bombardierung Dresdens 1945</a>)<br />
Reporter: &#8220;Was sagen sie zu dieser Neonazidemo?&#8221;<br />
Jogger: &#8220;Interessiert mich doch nicht, wir gedenken hier unserer Toten, w&#228;re beinah selber hier verbrannt in Dresden!&#8221;<br />
Reporter: &#8220;Und es st&#246;rt sie nicht, dass hier die Neonazis demonstrieren?&#8221;<br />
Jogger (br&#252;llt): &#8220;Herr Gott, interessiert mich nicht, haben sie mich nicht verstanden?&#8221;</p></blockquote>
<p>Dumm nur, dass der ins Vergessen geratene Zeitzeuge und Jogger, der gerade zum Heidefriedhof l&#228;uft und den das alles nicht interessiert, der ehemalige NPD-Stadtrat (bzw.Nationales B&#252;ndnis Dresden) Werner Klawun ist.</p>

<a href='http://www.andi-szabo.de/blog/2010/02/spiegel-tv-und-der-vergessene-zeitzeuge/klawun2/' title='klawun2'><img width="150" height="150" src="http://www.andi-szabo.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/klawun2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Klawun2-150x150 in Spiegel TV und der vergessene Zeitzeuge"  /></a>
<a href='http://www.andi-szabo.de/blog/2010/02/spiegel-tv-und-der-vergessene-zeitzeuge/klawun1/' title='klawun1'><img width="150" height="150" src="http://www.andi-szabo.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/klawun1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Klawun1-150x150 in Spiegel TV und der vergessene Zeitzeuge"  /></a>

<p>Subtiler Humor? Obskure Randnotiz? Oder einfach nur ein ganz ganz dummer Zufall?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Twitter: Der 13. Februar in #Dresden – &#8220;So etwas gab&#8217;s noch nicht&#8221;</title>
		<link>http://www.andi-szabo.de/blog/2010/02/twitter-der-13-februar-in-dresden-so-etwas-gabs-noch-nicht/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 09:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der 13. Februar 2010 war f&#252;r Dresden aus vielen Betrachtungswinkeln ein bemerkenswertes Datum. Der gr&#246;&#223;te Neonazi-Aufmarsch Europas wurde erstmals blockiert. Sowohl b&#252;rgerlicher stiller Protest in Form einer Menschenkette, als auch aktive &#252;berwiegend friedliche Blockade gingen Hand in Hand. Zentrales Informationsmedium wurde dabei f&#252;r viele Aktivisten der Kurznachrichtendienst Twitter. 

Das bestimmende Thema des Tages
Die Hashtags #Dresden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.andi-szabo.de%2Fblog%2F2010%2F02%2Ftwitter-der-13-februar-in-dresden-so-etwas-gabs-noch-nicht%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.andi-szabo.de%2Fblog%2F2010%2F02%2Ftwitter-der-13-februar-in-dresden-so-etwas-gabs-noch-nicht%2F" height="61" width="51" alt=" in Twitter: Der 13. Februar in #Dresden – So etwas gabs noch nicht" /></a></div><p>Der 13. Februar 2010 war f&#252;r Dresden aus vielen Betrachtungswinkeln ein bemerkenswertes Datum. Der gr&#246;&#223;te Neonazi-Aufmarsch Europas wurde erstmals blockiert. Sowohl b&#252;rgerlicher stiller Protest in Form einer Menschenkette, als auch aktive &#252;berwiegend friedliche Blockade gingen Hand in Hand. Zentrales Informationsmedium wurde dabei f&#252;r viele Aktivisten der Kurznachrichtendienst Twitter. </p>
<p><span id="more-416"></span></p>
<p><strong>Das bestimmende Thema des Tages</strong></p>
<p><div id="attachment_424" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.andi-szabo.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/twicker.jpg"><img src="http://www.andi-szabo.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/twicker-150x150.jpg" alt="Twicker-150x150 in Twitter: Der 13. Februar in #Dresden – So etwas gabs noch nicht" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-424" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot: Twicker.net</p></div>Die Hashtags <a href="http://twitter.com/#search?q=%23Dresden">#Dresden</a> und <a href="http://twitter.com/#search?q=%2313februar">#13Februar</a> beherrschten den Nachrichtenfluss an diesem Tag bei Twitter. Wie die Statistik von Twicker.net belegt, wurden nur #Olympia und #DSDS (#RTL) noch h&#228;ufiger genutzt. Die Grafik zeigt, dass insbesondere am Nachmittag in der kritischen Phase kurz vor Abbruch der rechtsextremen Demonstration #Dresden und #13Februar den Nachrichtenstrom beherrschten. Pro Stunden wurden mehrere Hundert Tweets mit den beiden Hashtags verfasst.</p>
<p><strong>Ger&#252;chte und gezielte Desinformation</strong></p>
<p>Neben vielen aktuellen Meldungen direkt von den Brennpunkten, wurden via Twitter auch immer wieder Ger&#252;chte oder sogar gezielt Desinformationen verbreitet. Durch unreflektierte, rasche Retweets wurden entsprechende Meldungen verbreitet – ebenso schnell aber auch meist dementiert. Trauriger H&#246;hepunkt waren wiederholte Meldungen eines Todesopfers – trotz schneller Dementi hielten sich solche und &#228;hnliche Ger&#252;chte immer wieder hartn&#228;ckig (&#252;brigens auch in anderen Variationen im Pulk der Neonazis am Bahnhof Neustadt).</p>
<p><strong>Verifizierung von Accounts und verl&#228;ssliche Quellen notwendig</strong></p>
<p>Sehr fr&#252;hzeitig wurde vor Falschinformationen bei Twitter gewarnt. Dar&#252;ber hinaus wurde auch vorgesorgt, indem allgemein anerkannte verl&#228;ssliche Quellen wie @netzpolitik auf die Idee kamen, auf zuverl&#228;ssige Accounts und Quellen vor Ort hinzuweisen. Und so wurden &#252;ber Twitter auch Blockaden organisiert, es wurde darauf hingewiesen, wo noch Verst&#228;rkung von N&#246;ten ist, wie der aktuelle Sachstand bei den Demonstrationen ist, wo sich Rechtsextreme Gruppen aufhalten. Accounts von Aktivisten wie der „offizielle“ @13februar lieferten best&#228;ndig Informationen. Auch die Vorf&#228;lle am AZ Conni fanden so schnell den Weg in die etablierten Medien, da auch via Twitter sofort &#214;ffentlichkeit hergestellt wurde</p>
<p><strong>Verifizierung und Falsifizierung von Informationen</strong></p>
<p>Daneben lieferten auch die lokalen Medien wie @szonline,@dresdennews und @radiodresden verifizierte Informationen via Twitter. Dabei wurde f&#252;r die journalistische Arbeit offenkundig, dass Twitter am #13februar zur gezielten Sammlung von Informationen  und Bildung eines Gesamtbildes dienen kann. Neben den offiziellen Ausk&#252;nften von Polizei, Stadtverwaltung oder Feuerwehr, sowie von Berichten von Reportern vor Ort, konnten via Twitter Informationen gesammelt und verifiziert bzw. auch falsifiziert werden. Dennoch muss f&#252;r den Journalisten klar sein, dass jegliche Informationen von Twitter immer gegengecheckt und &#252;berpr&#252;ft werden muss.</p>
<p><strong>Kritik an Medien</strong></p>
<p>In der aktuellen Berichterstattung gab es sowohl positive, wie auch negative Beispiele. Schnelle aktuelle Information liefert die <del datetime="2010-02-15T20:02:00+00:00">TAZ</del> taz mit ihrem <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/passt-aufeinander-auf/">Ticker</a>. Auch der Stern hatte sehr rasch eine treffende <a href="http://www.stern.de/panorama/dresden-und-die-neonazis-die-anstaendigen-aufstaendischen-1543311.html">Reportage</a> online. Abends zog dann auch<a href="http://www.tagesschau.de/inland/dresden196.html"> tagesschau.de mit einem St&#252;ck eines NDRinfo-Reporters</a> nach (nicht vom MDR!).</p>
<p><strong>„So etwas gab’s noch nicht“</strong></p>
<p>Und der lokale Platzhirsch, das MDR-Fernsehen? Das sendet <a href="http://www.mdr.de/tv/programm/prog_detail+43209000295496.html">123 Minuten Karnevalsumzug</a> – live aus Wasungen unter dem Motto „So ebbes goas noch net“ – „So etwas gab’s noch nicht“. Das dachten sich wohl auch viele Twitterer, die angesichts der aktuellen Entwicklungen in ihrer Heimatstadt bei ihrem Heimatsender in die R&#246;hre kuckten.  Fairerweise muss man entgegenhalten, dass der MDR am <a href="http://www.mdr.de/tv/programm/prog_list+%7B1+%7B13+02+2010%7D%7D.html">Abend Sondersendungen und Reportagen</a> ins Programm hob und die Geschehnisse rund um den 13. Februar abbildete. </p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Mein Fazit: Dresden hat gezeigt, dass Twitter zur Organisation von Demonstrationen und Blockaden ein m&#228;chtiges erg&#228;nzendes Werkzeug sein kann. Auch zur Verbreitung von aktuellen Zwischenf&#228;llen und Informationen hat Twitter am 13. Februar seine St&#228;rken gezeigt, auch wenn die Nachrichtenflut zeitweise kaum &#220;berblickbar war.  Desinformation und Ger&#252;chte sind ein echtes Problem. &#220;berpr&#252;fen, Gegenchecken, vor Ort recherchieren ist unerl&#228;sslich.</p>
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		<title>&#8220;Die Bratwurstk&#246;ppe haben l&#228;ngst die Macht &#252;bernommen&#8221;</title>
		<link>http://www.andi-szabo.de/blog/2010/02/die-bratwurstkoeppe-haben-laengst-die-macht-uebernommen/</link>
		<comments>http://www.andi-szabo.de/blog/2010/02/die-bratwurstkoeppe-haben-laengst-die-macht-uebernommen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 18:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[heddesheimblog]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem Lokalblog f&#252;r die 11.500 Seelen Gemeinde Heddesheim in Baden-W&#252;rttemberg sorgt der Journalist Hardy Prothmann in der Medienbranche f&#252;r Furore. Von der Zukunft des Lokaljournalismus ist h&#228;ufig die Rede. Dabei kommt Prothmann eigentlich nur klassischen journalistischen Tugenden nach. Er fragt nach - auch kritisch - und schreibt auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.andi-szabo.de%2Fblog%2F2010%2F02%2Fdie-bratwurstkoeppe-haben-laengst-die-macht-uebernommen%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.andi-szabo.de%2Fblog%2F2010%2F02%2Fdie-bratwurstkoeppe-haben-laengst-die-macht-uebernommen%2F" height="61" width="51" alt=" in Die Bratwurstköppe haben längst die Macht übernommen" /></a></div><p><strong>Interview mit dem Macher des heddesheimblog Hardy Prothmann</strong></p>
<p><div id="attachment_336" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.andi-szabo.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Prothmann2.jpg"><img src="http://www.andi-szabo.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Prothmann2-150x150.jpg" alt="Prothmann2-150x150 in Die Bratwurstköppe haben längst die Macht übernommen" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-336" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: sap</p></div>Mit einem <a href="http://www.heddesheimblog.de">Lokalblog</a> f&#252;r die 11.500 Seelen Gemeinde Heddesheim in Baden-W&#252;rttemberg sorgt der Journalist Hardy Prothmann <a href="http://www.freitag.de/alltag/1004-netzgeschichten-peter-sloterdijk-heddesheimblog-hardy-prothmann-twitter-springer-waz-urs-gossweiler">in</a> <a href="http://www.woerterladen.de/journalismus/lokaljournalismus-heddesheimblog.html">der</a> <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/ich-bin-die-zukunft-des-lokaljournalismus_100024672.html">Medienbranche</a> <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1231/medien/0034/index.html">f&#252;r Furore</a>. Von der Zukunft des Lokaljournalismus ist h&#228;ufig die Rede. Dabei kommt Prothmann eigentlich nur klassischen journalistischen Tugenden nach. Er fragt nach &#8211; auch kritisch &#8211; und schreibt auf. Ein Interview &#252;ber die Zukunft des Lokaljournalismus, Qualit&#228;tssicherung und Interessenskonflikte .</p>
<p><span id="more-320"></span></p>
<p><em>Herr Prothmann, macht Ihnen der mediale Rummel um das heddesheimblog manchmal &#8220;Angst&#8221;?</em></p>
<p>Wieso das denn? Die Aufmerksamkeit ist sehr hilfreich und spornt an.</p>
<p><em>Dann anders gefragt: war ein professionelles Lokal-Blog in Deutschland l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig?</em></p>
<p>Es gibt schon ein paar gute Blogs &#8211; aber bislang gab es zu wenig Aufmerksamkeit. Wenn das heddesheimblog dazu beigetragen hat, auch andere journalistische Blogs zu promoten, freut mich das. Ebenso, wenn die ein oder andere Printredaktion aufwacht, sich anstrengt und die Bratw&#252;rste aus der Zeitung heraus und als St&#228;rkung auf den Grill legt und wieder echten Journalismus in die Zeitung bringt. Christian Lindner ist beispielsweise ein cooler Typ. Der Chefredakteur der Rhein-Zeitung hat mich Anfang M&#228;rz zum &#8220;battle&#8221; mit seinen Lokalchefs eingeladen: heddesheimblog vs. Bratwurstjournalismus. Das ist nat&#252;rlich lustig gemeint und trotzdem ernst. Lindner stellt sich offensichtlich immer wieder die Qualit&#228;tsfrage. So sollten Chefredakteure denken und handeln. Qualit&#228;t muss st&#228;ndig &#252;berpr&#252;ft werden.</p>
<p><em>K&#246;nnen Sie und Ihre Mitarbeiter inzwischen vom Blog leben?</em></p>
<p>Noch nicht, aber bald. Insgesamt arbeiten f&#252;nf Leute an dem Projekt mit.</p>
<p><em>Welchen Umsatz haben sie 2009 mit dem Blog erzielt?</em></p>
<p>Sehr viel mehr als alle Zahlen, die ich von anderen Blogs kenne. Zuwenig, um davon zu leben. Soviel, dass ich vom Erfolg meines Gesch&#228;ftsmodells &#252;berzeugt bin.</p>
<p><em>Die Arbeit des Heddesheimer Gemeinderats ist ja h&#228;ufig Berichterstattungsgegenstand in Ihrem Blog. Gleichzeitig sind sie Mitglied dieses Gremiums. Sehen sie dort keinen Interessenkonflikt, wenn sie als Gemeinderat &#252;ber die Arbeit des Gemeinderats berichten und diese kommentieren?</em></p>
<p>Die politischen Parteien und der B&#252;rgermeister schreiben jede Woche ihre Texte im Mitteilungsblatt. Ein Medium, das mir als freiem Gemeinderat verwehrt bleibt &#8211; dort d&#252;rfen nur Parteien und Fraktionen schreiben. B&#252;rgermeister und Lokalpolitiker haben zudem einen exklusiven Zugang zum Mannheimer Morgen, der sehr unkritisch deren Botschaften transportiert. Beide Bl&#228;tter sind noch die Grundlage eines gro&#223;en Teils der &#246;ffentlichen Meinung hier im Ort – so wie in vielen anderen Gemeinden und St&#228;dten auch. Ich &#252;be eine ehrenamtliche T&#228;tigkeit und ein freies Mandat als Gemeinderat aus. Berichte im heddesheimblog gibt es nur aus &#246;ffentlichen Sitzungen. Jeder B&#252;rger kann die Verhandlungen im Gemeinderat und die sp&#228;tere Berichterstattung vergleichen. Von den Sitzungen berichtet mittlerweile der freie Mitarbeiter Horst P&#246;litz. &#8220;Politisch&#8221; trenne ich meine Texte als &#8220;Gl&#228;serner Gemeinderat&#8221; von den journalistischen Texten.  Wenn meine Person in Berichten zur Lokalpolitik auftaucht, wird immer darauf hingewiesen, dass ich f&#252;r das heddesheimblog verantwortlich bin. Mehr Transparenz geht nicht.</p>
<p><em>Das heddesheimblog ist aus ihrer T&#228;tigkeit im Gemeinderat und der Ansiedlung eines neues Unternehmens (Pfennig) im Ort heraus enstanden. Ziehen sie einen R&#252;ckzug aus der Politik in Betracht, um einem m&#246;glichen Interessenskonflikt zu entgehen?</em></p>
<p>Das heddesheimblog ist sechs Wochen vor der Wahl entstanden. Ich habe vor und nach der Wahl dar&#252;ber nachgedacht und bin zum Ergebnis gekommen, dass ich pers&#246;nlich integer genug bin, meine Funktionen sauber zu trennen. Die B&#252;rger haben mich gew&#228;hlt und dieses Vertrauen werde ich nicht entt&#228;uschen. Teilweise wurde mir unterstellt, ich h&#228;tte das Blog nur gemacht, um Gemeinderat zu werden. Das ist mit Verlaub, einfach nur Bl&#246;dsinn. Ich bekomme 90 Euro Entsch&#228;digung im Monat f&#252;r einen gro&#223;en Arbeitsaufwand, muss mich kritisieren lassen und habe weder pers&#246;nlich noch beruflich einen Vorteil &#8211; eher das Gegenteil. W&#252;rde ich den Gemeinderatsposten aufgeben, w&#228;re ich den vermeintlichen &#8220;Konflikt&#8221; los. Meine Arbeit w&#252;rde sich dadurch aber nicht ver&#228;ndern.</p>
<p><em>Sie haben den Begriff &#8220;Bratwurstjournalismus&#8221; f&#252;r die seelenlose, immer gleiche Berichterstattung von (Lokal)zeitungen geschaffen. Wie sichern Sie bei sich im Blog die Qualit&#228;t?</em></p>
<p>Gucken Sie aufs heddesheimblog. Es wird aufw&#228;ndig recherchiert, Informationen werden nie einfach &#252;bernommen, sondern gepr&#252;ft. Das ist klassisches journalistisches Handwerk. Immer wieder greife ich auf ein Netzwerk aus Kollegen zur&#252;ck, die Texte gegenlesen, deren Rat ich suche, die mir Informationen geben und Kontakte vermitteln. Au&#223;erdem achten wir sorgf&#228;ltig auf die Sprache und vermeiden Floskeln. Die wichtigste Voraussetzung f&#252;r eine gute Qualit&#228;t ist die eigene Haltung. Wir nehmen unsere Leser ernst und lieben unseren Job. Wir gehen Hinweisen nach, wir arbeiten viel vor Ort und nicht vom Schreibtisch aus. Wir pr&#252;fen vermeintliche Fakten und ver&#246;ffentlichen die Geschichten, die wir recherchiert haben und belegen k&#246;nnen und nicht die, die jemand anderes gerne &#252;ber uns transportieren w&#252;rde.</p>
<p><em>Insbesondere der bisherige lokale Platzhirsch vor Ort, der Mannheimer Morgen, ist bei Ihnen im Blog immer wieder Ziel von <a href="http://heddesheimblog.de/2010/01/12/ubers-ziel-hinaus-geschossen-oder-volltreffer-warum-das-heddesheimblog-den-mm-kritisiert/">Kritik</a>. Sicherlich h&#228;ufig auch zu Recht, ist aber die <a href="http://heddesheimblog.de/2010/02/04/heute-vor-einem-jahr-wurde-die-geplante-pfenning-ansiedlung-offentlich-ohne-notausgang/">wiederholte Blo&#223;stellung</a> einer Redakteurin im Blog angemessen?</em></p>
<p>Journalisten sind Teil der &#214;ffentlichkeit und m&#252;ssen damit rechnen, kritisch betrachtet zu werden. Das w&#228;re ja noch sch&#246;ner, wenn wir machen k&#246;nnten, was wir wollten, ohne dass sich jemand kritisch damit auseinandersetzt. Die Kollegin ist offensichtlich mit der Aufgabe &#252;berfordert, ebenso wie ihre Redaktionsleitung. Wer eine 100-Millionen-Euro-Investition nur bejubelt und keine einzige kritische Frage stellt, der verfehlt als Journalist und Medium seine Aufgabe. Das thematisiere ich. Nichts weiter. Die schwachbr&#252;stige Berichterstattung im MM hat mich und viele Menschen hier entt&#228;uscht. Noch entt&#228;uschender ist, dass jede Provokation an der &#220;berheblichkeit des MM abprallt. Eigentlich hatte ich gehofft, dass die sich mal ein wenig bewegen und meiner Arbeit mehr Konkurrenz machen – das w&#228;re f&#252;r mich ein zus&#228;tzlicher Ansporn. Aber diese Hoffnung habe ich beerdigt. Die Bratwurstk&#246;ppe haben dort schon l&#228;ngst die Macht &#252;bernommen.</p>
<p><em>Herr Prothmann, vielen Dank f&#252;r das Interview.</em></p>
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		<title>Reputationsmanagement bei Twitter &#8211; Ex*-NPD-Funktion&#228;r narrt Follower</title>
		<link>http://www.andi-szabo.de/blog/2010/02/reputationsmanagement-bei-twitter-npd-funktionaer-narrt-follower/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 16:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Mathias Rochow ist f&#252;r Kenner der rechtsextremen Szene kein Unbekannter. Als ehemaliger* Funktion&#228;r der NPD in Sachsen und langj&#228;hriger Bundesgesch&#228;ftsf&#252;hrer der NPD-Jugendorganisation JN gilt galt er zu den f&#252;hrenden Kadern der Rechtsextremen. Auch Wikipedia widmet Rochow einen Eintrag. Und Rochow versteht sich offenbar auf clevere &#214;ffentlichkeitsarbeit.

&#220;ber den Kurznachrichtendienst Twitter erreicht Rochow hunderte Menschen, selbst Medien [...]]]></description>
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<span id="more-159"></span><br />
&#220;ber den Kurznachrichtendienst Twitter erreicht Rochow hunderte Menschen, selbst Medien und andere Parteien geh&#246;ren zu seinen Lesern. Der Weg der Rechtsextremen NPD in die Mitte der Gesellschaft wird auf allen Kan&#228;len betrieben und das sehr erfolgreich, wie das Beispiel Rochow zeigt. Oft sendet Rochow unverf&#228;ngliches &#252;ber seinen Account, meist Links zu Artikeln lokaler Medien. Dazwischen findet sich dann aber hin und wieder, ein <a href="http://twitter.com/Mathias_Rochow/status/8186536814">Link zu einer Pressemitteilung der NPD</a>. So vermischt sich der Strom an unverf&#228;nglichen lokalen Links mit den Inhalten und Positionen der NPD zu diesen Themen.<br />
<br />
<strong>Sogar die CDU folgt dem Ex*-NPD-Mann</strong><br />
<br />
Der Twitter-Account  @Mathias_Rochow hat &#252;ber 200 Follower, darunter viele, die einen direkten Bezug zur rechten Szene und zur NPD haben. Ein kurze Google-Recherche oder ein kurzer Blick in die Follower-Liste w&#252;rde gen&#252;gen, um zu erkennen, wen man da vor sich hat. Dennoch hat Rochow eine beachtliche Anh&#228;ngerschar verschafft. Selbst die Online-Redaktion der CDU (@<a href="http://twitter.com/cdu_news">cdu_news</a>) geh&#246;rt zu den Abonnenten des <em>ehemaligen*</em> NPD-Politikers, wie auch zahlreiche Medien: der &#246;ffentlich-rechtliche H&#246;rfunksender JUMP (@<a href="http://twitter.com/jump_onair">jump_onair</a>), der private Sender RSA (@<a href="http://twitter.com/RadioRSA">RadioRSA</a>), die S&#228;chsische Zeitung (@<a href="http://twitter.com/szkultur">szkultur</a>), der Nachrichtensender N-TV (@<a href="http://twitter.com/ntvde">ntvde</a>) und sogar ProSieben (@<a href="http://twitter.com/Prosieben">Prosieben</a>).<br />
<br />
<strong>Kopflose Twitteraccounts &#038; Desinteresse</strong><br />
<br />
Dabei werden zwei Probleme offenkundig: erstens gibt es da die „kopflosen“  Twitteraccounts von Jump oder N-TV, die einfach jedem folgen, der ihnen followt. Eine aktive Kommunikation mit den Abonnenten findet nicht statt. Stattdessen wird bei JUMP Twitter als weiterer Marketingkanal genutzt, der mit reichlich Eigenwerbung best&#252;ckt wird.<br />
<br />
Das zweite Problem trifft die fehlende Bereitschaft, sich intensiv mit dem Medium und seinen Nutzern auseinander zu setzen. Es mag auch einfach nur Schlampigkeit oder Unwissenheit sein. Zumindest Journalisten sollte das aber nicht passieren. Und f&#252;r die CDU ist es einfach nur peinlich.</p>
<p><em>*Erg&#228;nzung 14.02.:</em></p>
<p>Mathias Rochow ist nach eigenen Angaben (siehe Kommentare) seit September 2009 kein NPD-Mitglied mehr, best&#228;tigt aber, F&#252;hrungsmitglied der NPD gewesen zu sein.</p>
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		<title>Wir nennen es Relaunch</title>
		<link>http://www.andi-szabo.de/blog/2010/01/wir-nennen-es-relaunch/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 22:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[

Volontariat, Diplom, anschlie&#223;end zun&#228;chst als freier, jetzt als fester Redakteur im Einsatz: So lassen sich die letzten zweieinhalb beruflichen Jahre zusammenfassen. Und jetzt ist da wieder die Mu&#223;e zum Publizieren. Ab sofort also hier wieder Gedanken zum medialen allt&#228;glichen Wahnsinn, Lokales aus Dresden und Sachsen, dazu ein frisches neues Design.

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		<title>ARD &amp; ZDF steigen aus der Tour aus</title>
		<link>http://www.andi-szabo.de/blog/2007/07/ard-zdf-steigen-aus-der-tour-aus/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 11:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die ARD und ZDF stellen ab sofort ihrer Berichterstattung von der Tour de France ein. Die Sender reagieren damit auf den Doping-Verdacht bei T-Mobile Fahrer Patrik Sinkewitz. ARD-Sprecher Burchard R&#246;ver zu MWBlog:

Wir steigen schon heute aus. Das gilt ab sofort bis zur Aufkl&#228;rung des Falles Sinkewitz. Die Entscheidung fiel heute Mittag. ARD-Chef G&#252;nter Struve hat [...]]]></description>
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<p><span id="more-158"></span></p>
<blockquote><p>Wir steigen schon heute aus. Das gilt ab sofort bis zur Aufkl&#228;rung des Falles Sinkewitz. Die Entscheidung fiel heute Mittag. ARD-Chef G&#252;nter Struve hat sich mit den neun Landesrundfunkanstalten und den Kollegen vom ZDF einhellig abgestimmt.</p></blockquote>
<p>In 4-5 Tagen k&#246;nnte auch ein Ergebnis der B-Probe des T-Mobile-Fahrers vorliegen. Dann entscheidet sich also, ob es in diesem Jahr noch die Tour bei ARD&amp;ZDF zu sehen gibt. Die Sender hatten ihre Tour-Berichterstattung massiv auf die Dopingproblematik ausgeweitet, was offenbar auch zur <a href="http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&amp;name=News&amp;file=article&amp;sid=21420&amp;mode=thread&amp;order=0&amp;thold=0">schw&#228;chelnden Quote</a> beigetragen hat. Eurosport &#252;bertr&#228;gt die Tour weiterhin. Ein Eurosport-Sprecher sagte MWBlog:</p>
<blockquote><p>Wir berichten weiter wie bisher. Wir sehen das aus internationaler Sicht.</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Der professionelle Umgang mit Kleingeld</title>
		<link>http://www.andi-szabo.de/blog/2007/06/der-professionelle-umgang-mit-kleingeld-ueberfordert-sie-manchmal/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 10:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[

Blogmedien.de fasst in seiner aktuellen Ausgabe, die teils absurden Positionen der ARD in Sachen Rundfunkgeb&#252;hren wunderbar zusammen. Ein Punkt kommt f&#252;r meinen Geschmack ein bisschen zu kurz:

Die ARD-Oberen haben auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland allen Ernstes das Bezahlen von On-Demand-Content ins Gespr&#228;ch gebracht. Zwar sind das noch keine konkreten Planungen oder Forderungen, man k&#246;nne sich aber [...]]]></description>
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<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.andi-szabo.de%2Fblog%2F2007%2F06%2Fder-professionelle-umgang-mit-kleingeld-ueberfordert-sie-manchmal%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.andi-szabo.de%2Fblog%2F2007%2F06%2Fder-professionelle-umgang-mit-kleingeld-ueberfordert-sie-manchmal%2F" height="61" width="51" alt=" in Der professionelle Umgang mit Kleingeld" /></a></div><p>Blogmedien.de fasst in seiner <a href="http://www.blogmedien.de/?p=898">aktuellen Ausgabe,</a> die teils absurden Positionen der ARD in Sachen Rundfunkgeb&#252;hren wunderbar zusammen. Ein Punkt kommt f&#252;r meinen Geschmack ein bisschen zu kurz:</p>
<p><span id="more-157"></span></p>
<p>Die ARD-Oberen haben auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland allen Ernstes das Bezahlen von On-Demand-Content ins Gespr&#228;ch gebracht. Zwar sind das noch keine konkreten Planungen oder Forderungen, man k&#246;nne sich aber zuk&#252;nftig vorstellen, Online-Angebote wie Filme und Sendungen <b>kostenpflichtig</b> im Internet anzubieten. Und ich glaube nicht, dass ARD-Intendanten solche Aussagen un&#252;berlegt in der &#214;ffentlichkeit treffen. Soll hei&#223;en, das k&#246;nnte schneller kommen als wir uns das vorstellen k&#246;nnen.</p>
<p>Und das halte ich f&#252;r absurd. Sicher &#8211; Lizenzgeb&#252;hren und Leitungskosten sind nicht gerade g&#252;nstig. Aber da erheben die &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten seit Anfang dieses Jahres eine Rundfunkgeb&#252;hr f&#252;r &#8220;neuartige Empfangsger&#228;te&#8221; &#8211; also f&#252;r PCs. Wovon, wenn nicht von diesem Geld, sollten solche Angebote finanziert werden?</p>
<p>Ein Gl&#252;ck, dass die ARD auf ihrer Website &#8220;<a href="http://www.ard.de/intern/finanzen/gebuehren/-/id=55264/lc7nl3/index.html">Wissenswertes zur Rundfunkgeb&#252;hr</a>&#8221; zusammengetragen hat. Dort hei&#223;t es: <br />
<blockquote>Gerade mal zehn Cent geben Geb&#252;hrenzahler monatlich f&#252;r ARD.online aus</p></blockquote>
<p>Und im <a href="javascript:windowOpen('/cmwebapp/util/redir.jsp?url=http%3A%2F%2Fwww.ard.de%2Fstatic%2Fintern%2Fzehncent%2Fzehncent.html&amp;cat=80','','location=no,menubar=no,resizable=no,scrollbars=no,toolbar=no,status=no,height=484,width=600,screenX=0,left=0,screenY=0,top=0');">passenden Quiz dazu</a>, darf man sich dann den &#8220;Blinden-Huhn-Preis&#8221; abholen, den ich gerne an die ARD-Oberen weitergeben m&#246;chte:<br />
<blockquote>Der professionelle Umgang mit dem Kleingeld &#252;berfordert Sie vermutlich manchmal</p></blockquote>
<p>Noch nicht genug? Gut einen hab ich noch: Was glauben Sie, wohin die 10 Cent monatlich flie&#223;en? Unter anderem in eine Dating-Plattform! Kein Scherz:</p>
<p>Der WDR hat eine eigene <a href="http://www.liebesalarm.de/">Singleb&#246;rse im Internet</a> &#8211; l&#228;uft die auch unter &#8220;Grundversorgung&#8221;?</p>
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		<title>Zensur bei der ARD &#8211; Staatsanwaltschaft ermittelt trotzdem</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2007 16:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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Die Dopinglawine holt den Radsport ein, eingeleitet durch das Gest&#228;ndnis des Ex-Radprofis Bert Dietz am Montag bei der ARD-Sendung Beckmann.

In besagter Sendung wurden aber offenbar 32 Sekunden des Gespr&#228;chs zensiert und mit einem Piepton &#252;berdeckt, weil Dietz darin angeblich Ex-Team Telekom Chef Walter Godefroot schwer belastet. So soll Godefroot die Dopingmittel beim Team Telekom beschafft [...]]]></description>
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<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.andi-szabo.de%2Fblog%2F2007%2F05%2Fzensur-bei-der-ard-staatsanwalschaft-ermittelt-trotzdem%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.andi-szabo.de%2Fblog%2F2007%2F05%2Fzensur-bei-der-ard-staatsanwalschaft-ermittelt-trotzdem%2F" height="61" width="51" alt=" in Zensur bei der ARD - Staatsanwaltschaft ermittelt trotzdem" /></a></div><p>Die Dopinglawine holt den Radsport ein, eingeleitet durch das Gest&#228;ndnis des Ex-Radprofis Bert Dietz am Montag bei der ARD-Sendung Beckmann.</p>
<p><span id="more-156"></span></p>
<p>In besagter Sendung wurden aber offenbar 32 Sekunden des Gespr&#228;chs zensiert und mit einem Piepton &#252;berdeckt, weil Dietz darin angeblich Ex-Team Telekom Chef Walter Godefroot schwer belastet. So soll Godefroot die Dopingmittel beim Team Telekom beschafft haben. Findige Blogger haben den Piepston aus dem <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2007/05/22/die-ard-tonstorung-namens-godefroot">Interview gefiltert</a>: </p>
<blockquote><p><strong>Dietz</strong>: Ham gesagt “du pass auf, Walter braucht sein Geld”<br />
<strong>[Dritte Stimme im Hintergrund]</strong>: Das wird zu hei&#223; […](?)<br />
<strong>Beckmann</strong>: Wer braucht sein Geld?<br />
<strong>Dietz</strong>: Walter.<br />
<strong>Beckmann</strong> Walter Godefroot, der Teamleiter vom Team Telekom hat also das Geld eingetrieben, hab ich das richtig wiedergegeben?<br />
<strong>Dietz</strong>: Eingetrieben habs die Pfleger. Die haben halt gesagt, da&#223; Walter das vorher gezahlt hat.<br />
<strong>Beckmann</strong> Also hat er das ausgeliehen vorher, Walter Godefroot, der Teamleiter, das Geld f&#252;r die Epo-Ampullen. Was hat das f&#252;r ein Kostenwert gehabt? Eine Ampulle mit 1000 oder 2000 Einheiten kostet wieviel?<br />
<strong>Dietz</strong>: Um die 50 Euro.</p></blockquote>
<p>Walter Godefroot wies die Anschuldigung in Interviews zur&#252;ck, <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/weitere/artikel/470/115355/">berichtet die SZ</a>:<br />
<blockquote>Er habe &#8220;niemals Fahrer dazu gebracht, unerlaubte Mittel zu nehmen“ und k&#246;nne „20 Leute nennen, die bezeugen, dass ich niemals unerlaubte Medizin empfohlen habe.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der NDR best&#228;tigte dem Blogger die Zensur in der Beckmann Sendung:<br />
<blockquote>Der Pieps-Ton ist in der Tat keine technische Panne gewesen, sondern vom Sender aus juristischen Gr&#252;nden in Absprache mit allen Beteiligten nachtr&#228;glich “draufgelegt” worden.</p></blockquote>
<p>Mag sein, dass die Aussagen juristische Konsequenzen haben. Aber als Anstalt mit einem Programmauftrag und mit dem Anspruch die <a href="http://www.wdr.de/unternehmen/presselounge/pressemitteilungen/2007/01/20070117_dopingfachredaktion.phtml">Anti-Doping-Berichterstattung zu verst&#228;rken</a> muss sowas auf den Tisch gebracht werden. Da zitiere ich gerne aus einer <a href="http://www.wdr.de/unternehmen/presselounge/pressemitteilungen/2007/01/20070117_dopingfachredaktion.phtml">WDR-Pressemitteilung</a>:<br />
<blockquote><span>Wer sich nicht entschieden gegen den Einsatz unerlaubter medizi­nischer Mittel zur Leistungssteigerung wendet, unterst&#252;tzt indirekt schwere Folgesch&#228;den bis hin zum fr&#252;hen Tod der betroffenen Sportler.</span></p></blockquote>
<p> <br />
<strong>Update Freitag</strong>: Bei der Staatsanwaltschaft Bonn wird der Gesamtkomplex verfolgt, so die Pressestelle.</p>
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		<title>Was wirklich wichtig ist</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2007 19:27:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[

Drei deutsche Soldaten sterben am Samstag bei einem Attentat in Afghanistan. Das Topthema an diesem Tag f&#252;r die Nachrichtenredaktionen. Am Abend steht dann auch der deutsche Meister fest, der VfB Stuttgart hat sich erwartungsgem&#228;&#223; durchgesetzt.So weit so bekannt &#8211; f&#252;r Nachrichtenredaktionen sind solche Tage einerseits dankbar, andererseits schwierig: Womit aufmachen? Dem Fu&#223;ball-Meister oder dem Anschlag? [...]]]></description>
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<p><span id="more-155"></span></p>
<p>Auch die Tagesschau stand am Samstag vor diesem Problem. Beim &#8220;Flagschiff&#8221; der ARD hat man sich anders entschieden. Die Meisterschaft auf Position 1 als &#8220;Teaser-Meldung&#8221;, danach erst der regul&#228;re Einstieg mit dem Anschlag auf die Bundeswehrsoldaten. Chefredakteur Dr. Kai Gniffke <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=458">verteidigt das Vorgehen im Tagesschau Blog</a>:</p>
<blockquote><p>Wir haben intensiv abgewogen, was nachrichtlich geboten und was<br />
moralisch vertretbar ist. Das Ergebnis dieser internen Diskussion mag<br />
nach au&#223;en herzlos und schlimmstenfalls zynisch erscheinen. Am Ende<br />
aber war es unter den schlechten L&#246;sungsm&#246;glichkeiten noch die beste.</p></blockquote>
<p>Es war in meinen Augen die schlechteste L&#246;sungsm&#246;glichkeit. Die Reaktionen auf das Statement fallen <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=458">dementsprechend auch heftig aus</a>:</p>
<blockquote><p>Ich fand es geschmacklos. […] Ein bisschen sch&#228;men sollten Sie sich schon</p></blockquote>
<p>Und ein anderer kommentiert:</p>
<blockquote><p>Damit kann man doch erkennen, das das Schicksal unsere Soldaten in ihrer Misson als Friedensstifter, von vielen, hinter das pers&#246;nliche Vergn&#252;gen eingeordnet wird. Nur wenn solche Personen dann selber betroffen sind, ist das Geschrei gro&#223;.Schade, dass es in Deutschland soweit gekommen ist.</p>
</blockquote>
<p>Und damit zur&#252;ck in die angeschlossenen Anstalten.</p>
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