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Nutzen überhaupt noch viele Menschen Facebook? Spoiler: ja, sehr viele!

Andreas Szabó 0

Rund 2,5 Milliarden Menschen nutzen aktuell Facebook. Sie loggen sich mindestens einmal im Monat ein. Das ist ein Plus von fast zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen Facebook-Jahresbericht für 2019 hervor. Instagram, WhatsApp, der FB-Messenger oder Facebook werden von 2,2 Milliarden Menschen mindestens einmal täglich genutzt. Diese Dienste gehören alle zum Facebook-Universum. Auch der Blick auf die Nutzerzahlen in Europa ist spannend: diese haben sich innerhalb eines Jahres von 381 auf 394 Millionen erhöht.

Screenshot aus der Präsentation der Facebook Geschäftszahlen 2019 mit den monatlich aktiven Nutzern. (Screenshot: facebook.com)
Die Zahl der monatlich aktiven Facebook-Nutzer steigt auch in Europa weiter. (Screenshot: facebook.com)

Noch viele Menschen nutzen Facebook und sorgen für Umsatz

Mark Zuckerbergs Konzern machte im vergangenen Jahr rund 70 Milliarden Dollar Umsatz mit Werbeanzeigen – ein Plus von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr! Der Gewinn lag 2019 bei 18,4 Milliarden Dollar. Das ist ein Plus von 16 Prozent. Dennoch sackte der Börsenkurs zunächst ab, die Händler hatten sich mehr Wachstum erwartet.

Facebook ist längst nicht tot

Damit genug Zahlen. Ich glaube diese Zahlen machen deutlich, dass Facebook nach wie vor eine absolute Größe ist und noch viele Menschen den Dienst nutzen. Auch wenn gefühlt weniger los ist. Auch wenn viele Leute sagen, da ist doch keiner mehr privat unterwegs und es häufig nervt, so viel Hass zu sehen: die weltweiten Nutzerzahlen gehen weiter nach oben. Wie nachhaltig dieses Wachstum ist, ist noch unklar. Zur Verweildauer beispielsweise oder dem Engagement hat Facebook keine Zahlen veröffentlicht. Auch aktuellere Zahlen speziell für Deutschland sind nicht verfügbar. Spannend wäre sicher auch der Blick im Detail auf Instagram, das in den letzten Monaten ein starkes Wachstum verzeichnet hatte. Wurde in Deutschland die 20 Millionen Nutzer-Marke geknackt?

2020 sind WhatsApp und Virtual Reality im Fokus

Aber Zuckerberg schläft nicht: für 2020 soll im ersten Halbjahr eine Geldtransfer-Funktion in WhatsApp in einigen Ländern ausgerollt werden. Die eigene Libra-Bezahlfunktion soll vorangetrieben werden, erklärte Mark Zuckerberg. Und klar: Augmented und Virtual Reality sind auch 2020 DAS große Ding.

Diese Punkte will Mark Zuckerberg 2020 in den Vordergrund rücken:

  • “election integrity” – laut Zuck hat Facebook Fortschritte gemacht, die Intervention ausländischer Kräfte zu unterbinden.
  • “greater focus on privacy” – das nimmt Zuckerberg wohl kaum jemand ab. Zwar fragt die Facebook-App aktuell alle Nutzer, ihre Datenschutzeinstellungen anzupassen. Es bleibt aber dabei. Facebook ist eine der größten Datenkraken.
  • “private social platform and more intimate communities, enabling more commerce and payments” Hier ist klar, es geht um WhatsApp, geschlossene Nutzergruppen und es geht um Bezahlfunktionen. In WhatsApp, perspektivisch aber auch bei Facebook mittels der eigenen Währung Libra. Dazu ein Auszug aus dem Zuckerberg-Text:

    One example we’ve been working on is WhatsApp Payments. You’re going to be able to send money as quickly and easily as sending a photo. (…)  I expect to start rolling this out in a number of countries and for us make a lot of progress here in the next six months.

    In den nächsten sechs Monaten sollen die ersten Länder nach einer Testphase 2018 in Indien also den Geldtransfer per Whatsapp erhalten.

  • Letzer großer Punkt: virtual und augmented reality: “This is the holy grail of social experiences and it’s going to let us build things we’ve only dreamed of for the last 15 years”

Zuckerberg: “Ich will nicht gemocht, sonder verstanden werden”

Zuckerberg schließt seinen Text mit der Aussage, dass sein Ziel für die nächsten zehn Jahre es nicht ist, gemocht zu werden, sondern verstanden zu werden. Er will die Prinzipien seines Unternehmens mehr kommunizieren, verspricht Zuckerberg:

My goal for this next decade isn’t to be liked, but to be understood. In order to be trusted, people need to know what you stand for. So we’re going to focus more on communicating our principles

Hier den vollständigen Text von Mark Zuckerberg lesen:

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