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Die Coronavirus-Epidemie – Dos and Don’ts in Social Media

Andreas Szabó 0

Wegen der Coronavirus-Epidemie solltest du deinen Umgang und Auftritt in Social Media kritisch hinterfragen und prüfen. Sowohl als Nutzer, als auch als Social Media Manager. Das Thema ist allgegenwärtig – auch in Social Media -und durchdringt aktuell alle Lebenslagen.

Veranstaltungen werden abgesagt. Schulen müssen schließen. Unis verschieben den Semesterbeginn. Betroffene und Angehörige begeben sich in Quarantäne. Immer mehr Staaten verhängen Einreisesperren oder scharfe Grenzkontrollen. Auch in Social Media ist “Corona” das Thema Nummer 1. Aus diesem Grund habe ich hier 8 Dos und Don’ts für Social Media Manager und Nutzer:

Coronavirus: 8 Dos und Don`ts für Social Media Manager und Nutzer

  1. KEINE Witze über das Coronavirus

    Die Lage ist ernst. Ja Satire darf alles. Aber nicht jeder Witz sitzt. Und Ironie wird in Social Media selten verstanden. Also lass es lieber. Und ganz ehrlich: der mexikanische Bierhersteller hat genug Aufmerksamkeit. Und ja, ich hab Euch jetzt alle mit Eurer Flasche Corona gesehen…

  2. Keine Werbekampagne mit Corona-Angst/Corona-Witz

    In den vergangenen Tagen haben mich mehrfach gewollt witzige “Hamster-Kauf”-Werbeanzeigen eines Onlinestores im Facebook-Feed erreicht. Das war vielleicht mal einen Tag lustig, als plötzlich Klopapier und Konserven alle waren. Jetzt nicht mehr. Lass es.

  3. Werde dem Informationsbedarf gerecht

    Auch deine Kunde und deine Mitarbeiter haben riesigen Informationsbedarf: Musst Du Veranstaltungen absagen? Ist bei Dir Publikumsverkehr noch erwünscht? Welche Regeln gibt es dazu? Wann soll ich als Mitarbeiter zu Hause bleiben? Brauch ich die Krankschreibung oder kann ich ohne zu Hause bleiben? Kurzarbeitergeld bei Dir ein Thema? Händeschütteln besser sein lassen! Wie sieht es mit Homeoffice-Regelungen aus? Technik vorhanden? Dienstreisen? Wie sieht es mit Videoschalten-Technik aus? Wer kann die bedienen und einrichten? Welche Meetings sind entbehrlich? Und hast Du einen Plan für den Fall, dass Deine Firma, Deine Einrichtung, Deine Mitarbeiter in Teilen unter Quarantäne stehen?

  4. Aufklären, Lage ernst nehmen ohne Panikmodus

    Es ist ein schmaler Grat, die richtige Tonalität, sowohl in der internen als auch externen Kommunikation auch in Social Media anzuschlagen. Du musst natürlich nicht jeden Artikel, jeden Liveticker und jedes Zitat auf deinen internen und externen Social Media Kanälen verbreiten. Aber vielleicht sind hilfreiche Infografiken wie “Flatten The Curve” oder unaufgeregte Info-Angebote wie der NDR-Podcast mit Prof. Drosten eine Ergänzung für Deine Kommunikation in Social Media.

    Flatten The Curve ist ein einfaches Modell, das zeigt, dass es beim Coronavirus darumgeht, die Ausbreitung zu verlangsamen, um die Krankenhauskapazitäten nicht zu sprengen. Das zeigt dieses Gif.
    Flatten The Curve ist eine einfache Grafik, die zeigt, dass es beim Coronavirus nun darum geht, die Ausbreitung zu verlangsamen, um die Bettenkapazitäten der Krankenhäuser nicht zu sprengen. (Grafik: Siouxsie Wiles & Toby Morris – Lizenz: CC-BY-SA)
  5. Stell Deine aktuellen (Werbe)-Kampagnen jetzt auf den Prüfstand

    Tausende Euro aktuell für Kampagnen zum Beispiel für Urlaubsangebote, Kino-Filme, Konzerte oder andere Großevents in der näheren Zukunft auszugeben, ist hinausgeworfenes Geld. Die Feeds Deiner Kunden sind voll mit Corona, mit Angst, mit Verunsicherung. Sie denken aktuell eher darüber nach, ob sie ihre schon gebuchte Reise überhaupt antreten können oder wollen. Ob sie überhaupt zu dem Konzert gehen.

  6. Habe einen Plan

    Im Zuge der Corona-Epidemie wirst du in den nächsten Wochen vermutlich noch häufiger improvisieren müssen und ggf. auch auf Krisensituationen in Deiner Einrichtung/Deinem Unternehmen reagieren müssen und auch eine Vielzahl an Social Media-Anfragen und Kommentaren managen. Bereite Dich auf planbare Themen und Fälle vor. Frage dich: Was kommuniziert deine Einrichtung im Falle von Quarantänen wie und wo?

  7. Spekulations- und Fakenews-Pandemie eindämmen

    Spekulationen, Angst, Fakenews helfen niemanden in der aktuellen Situation. Teile nur gesicherte Informationen, aus gesicherten Quellen. Überprüfe Zahlen und Daten, bevor du Sie weiter gibst. Und bedenke, dass jegliche Zahlen im Bezug auf Corona innerhalb von Stunden auch wieder überholt sind.

  8. Kühlen Kopf bewahren

    Es gibt neben Corona auch andere Themen die wichtig sind. Bespiele die wichtigen Themen in Social Media weiter. Mit der notwendigen Ernsthaftigkeit. Prüfe sie aber immer auf Relevanz! Das solltest du sowieso immer tun. Sind die Informationen jetzt aktuell in diesem Augenblick, in diesen Tagen wichtig für meine Zielgruppe? Dann raus damit! Wenn nicht, vielleicht kann man das Thema dann auch ein paar Monate ruhen lassen.

Welche Hinweise sind für dich wertvoll und welche Tipps hast Du? Schreib es gerne in die Kommentare.
Wenn Du mehr Input für Dein Team zu solchen Themen benötigst, dann frage gern ein Social Media Seminar in Dresden bei mir an.

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